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Bevor mit der KFO- Therapie begonnen werden kann, sind spezielle Untersuchungen und oftmals die Herstellung kieferorthopädischer Unterlagen (Modelle, Röntgenbilder und Fotoaufnahmen) notwendig.

Danach erfolgen Diagnosestellung und Behandlungsplanung, so dass die Patienten bei der Besprechung über Art, Länge und Kosten der Therapie aufgeklärt werden können.


Die 3 ersten Termine beim Kieferorthopäden

1. Termin Erstuntersuchung
Zahnstellung, Kiefergelenk, Muskeln und Weichteile (Zunge, Lippen Wangen) werden direkt am Patienten untersucht.
In dieser Sitzung wird entschieden, ob weitere Abklärungen und kieferorthopädische Unterlagen angefertigt werden müssen oder ob mit der Behandlung noch zugewartet werden kann. (Dauer ca. 20- 30 Min.).


2. Termin Kieferorthopädische Unterlagen
Für die genauere Analyse des KFO- Problems sind spezielle Röntgenbilder (Orthopantomogramm und Fernröntgenseitenbild), Abdrücke und Fotos notwendig. (Dauer ca. 30 Min.).


Orthopantomogramm (OPT):  
Das OPT ist eine Übersichtsaufnahme, in der Anzahl, Entwicklungszustand und Lage der Zähne, Anomalien des Kieferknochens, der Kiefergelenke sowie der Nasennebenhöhlen beurteilt werden können. Für die Kariesdiagnostik oder eine detailliertere Darstellung einzelner Regionen reicht das OPT meistens nicht aus.


Fernröntgenbild (FR, Fernröntgenseitenbild):  
Das FR ermöglicht die Analyse der Lagebeziehung von Ober-und Unterkiefer und der Zähne zueinander. So kann ermittelt werden, ob eine Fehlstellung eher skelettalen (die Kieferknochen betreffend) oder dentalen (die Zähne betreffend) Ursprungs oder eine Kombination von beiden ist.
Diese Analyse ist u.a. wichtig für eine mögliche Anmeldung bei der Invalidenversicherung (IV) oder der Krankenkasse (KVG).


Modelle:  
Wenn die Abdrücke mit Gips ausgegossen und verarbeitet werden, entstehen Modelle von Ober- und Unterkiefer.
Diese werden millimetergenau vermessen, es wird eine Platzanalyse durchgeführt, die u.a. entscheidet, ob z.B. Zähne zwecks Begradigung des Zahnbogens gezogen werden müssen oder nicht.


Fotos:  
Mit Hilfe intra- und extraoraler (in- und ausserhalb des Mundes) Fotos können weitere Informationen über Zustand von Zähnen, Zahnfleisch und der Weichteile gewonnen und die Gesichtsproportionen analysiert werden.


In einigen Fällen können zur Abklärung des restlichen Körper- und Kieferwachstums noch Handröntgenbilder angefertigt werden.

Weitere radiologische Aufnahmeverfahren sind das MRI (Magnetresonanztomografie),
das CT (Computertomogramm) und das modernere, dreidimensionale DVT
(digitales Volumentomogramm)
.
Diese bildgebenden Verfahren kommen nur in einzelnen, speziellen Fällen zur Anwendung.

Mit Hilfe der oben genannten Unterlagen sowie der Kenntnis über den Behandlungswunsch des Patienten erstellt der Kieferorthopäde einen genauen Behandlungsplan, der in der 3. Sitzung- der Besprechung- dem Patienten mitgeteilt wird.



3. Termin Besprechung
Bei der Besprechung erklärt der Kieferorthopäde die Zahn-/ Kieferfehlstellung und stellt mögliche Lösungen- den Behandlungsplan- mittels Modellen, Fotos und Animationen dar. Dauer und Kosten der Behandlung werden erwähnt sowie die Kooperationsbereitschaft nochmals überprüft.
Nach der Besprechung kann der Patient die im Patienten- Login enthaltenen Informationen über die jeweilige KFO- Therapie nochmals genau durchlesen und muss dann eine Einverständniserklärung unterschreiben, bevor mit der Therapie begonnen werden kann.

 

Bitte beachten Sie, dass eine erfolgreiche Zahnkorrektur nur durch eine gute Patientenmitarbeit zu erreichen ist !